"Wie
kann es sein, dass westliche junge Leute, die nach Emanzipation streben
und sehr sensibel auf jegliche diskriminierende Geste reagieren, jetzt
diesen Hamas-Schlächtern hinterherlaufen, wie dem Rattenfänger von
Hameln?
Ich frage mich, welcher Selbsthass sie dazu führen kann? Wie stark muss das Gefühl sein, mit westlicher Freiheit und Wohlstand auf der falschen Seite zu stehen? Warum wollen sie, statt für alle Freiheit, Menschlichkeit und Wohlstand zu erstreiten, genau das Gegenteil? Mit all ihrer Bildung an den westlichen Unis könnten sie doch wissen, dass alles, was sie verkörpern, von der Hamas zutiefst verachtet wird.
Wie kommen sie darauf, dass ausgerechnet die islamistische Hamas Gerechtigkeit brächte? Für wen? Genau diese jungen Leute wären gleich nach den Juden*Jüdinnen dran: Queere, Frauen, Transgender – egal welcher Hautfarbe. Wollen sie wie die jungen Frauen im Iran, erschlagen werden, oder wollen sie aufgehängt werden, wie die Homosexuellen? Wollen sie von den Unis verbannt werden, weil sie Frauen sind? Wollen sie strenge Vorschriften befolgen, wann sie sprechen dürfen, wann beten, was sie anziehen dürfen und von wem sie sich vergewaltigen lassen müssen? Ist ihnen das Ausmaß an Unrecht, Frauenhass und Unterdrückung bewusst, was sie da unterstützen? Oder ist es ihnen egal, weil es sie selbst ja nicht betrifft? Ist ihr Hass auf Juden*Jüdinnen größer als die Furcht so leben zu müssen wie die Frauen in Gaza?"
- Anetta Kahane, ehem. Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung
Ich frage mich, welcher Selbsthass sie dazu führen kann? Wie stark muss das Gefühl sein, mit westlicher Freiheit und Wohlstand auf der falschen Seite zu stehen? Warum wollen sie, statt für alle Freiheit, Menschlichkeit und Wohlstand zu erstreiten, genau das Gegenteil? Mit all ihrer Bildung an den westlichen Unis könnten sie doch wissen, dass alles, was sie verkörpern, von der Hamas zutiefst verachtet wird.
Wie kommen sie darauf, dass ausgerechnet die islamistische Hamas Gerechtigkeit brächte? Für wen? Genau diese jungen Leute wären gleich nach den Juden*Jüdinnen dran: Queere, Frauen, Transgender – egal welcher Hautfarbe. Wollen sie wie die jungen Frauen im Iran, erschlagen werden, oder wollen sie aufgehängt werden, wie die Homosexuellen? Wollen sie von den Unis verbannt werden, weil sie Frauen sind? Wollen sie strenge Vorschriften befolgen, wann sie sprechen dürfen, wann beten, was sie anziehen dürfen und von wem sie sich vergewaltigen lassen müssen? Ist ihnen das Ausmaß an Unrecht, Frauenhass und Unterdrückung bewusst, was sie da unterstützen? Oder ist es ihnen egal, weil es sie selbst ja nicht betrifft? Ist ihr Hass auf Juden*Jüdinnen größer als die Furcht so leben zu müssen wie die Frauen in Gaza?"
- Anetta Kahane, ehem. Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen